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Rechtsanwalt für Umgangsrecht in Köln

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Wir beraten und vertreten Sie professionell in allen Belangen rund um das Thema Umgangsrecht – egal ob Umgangsverfahren, Umgangsgestaltung, Besuchsplanung oder begleiteter Umgang.

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Giuseppe M. Landucci - Rechtsanwalt & Fachanwalt für Familienrecht in Köln

Rechtsanwalt & Fachanwalt für Umgangsrecht

Das Umgangsrecht regelt den Kontakt mit Kindern

Eine Trennung oder Scheidung der Eltern führt dazu, dass sich auch die Lebenssituation der Kinder verändert. Oft müssen Kinder ihre gewohnte Umgebung verlassen. Durch einen Umzug werden sie nicht nur von einem Elternteil, sondern manchmal auch von Freunden und Verwandten getrennt. Das Umgangsrecht ermöglicht, dass die Bindungen und der Kontakt zu dem räumlich getrennten Elternteil und zu nahestehenden Personen auch nach der Trennung oder Scheidung der Eltern erhalten bleiben.

Seit 2015 haben wir uns auf das Thema Umgangsrecht spezialisiert. Als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht beraten und vertreten wir auch gerne Sie rund um das Thema Umgangsrecht.

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Der Umgang mit Kindern muss geregelt sein

Das Umgangsrecht dient dazu, auch nach der Trennung eines Paares dem Kind die Gelegenheit zu bieten, eine Beziehung zu beiden Elternteilen aufrecht zu erhalten. Im besten Fall ist es Ihnen und Ihrem Ex-Partner selbst überlassen, gemeinsam eine Regelung bezüglich des Umgangs mit dem Kind festzulegen. Leider passiert es jedoch häufig, dass Eltern bei der Umgangsgestaltung keinen Konsens erreichen. Dieser Umstand ist oft gegeben, wenn sich die Eltern etwa im Bösen getrennt haben und nicht in der Lage sind, ihre Streitigkeiten zum Wohle des Kindes beizulegen.

Kinder brauchen Zuwendung beider Eltern

Durch den Umgang soll es beiden Eltern ermöglicht werden, an der Erziehung sowie an der Versorgung des Kindes teilhaben zu können und somit einen jeweiligen Beitrag zum Kindeswohl leisten zu können. Hierbei soll natürlich in erster Linie vermieden werden, dass das Kind sich von demjenigen Elternteil entfremdet, bei dem das Kind nicht lebt. Ganz im Gegenteil soll das Kind auch im Besonderen einen Einblick in die Lebensverhältnisse dieses Elternteils bekommen und an dessen Leben aktiv teilnehmen.

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Die häufigsten Fragen zum Umgangsrecht

Wir haben den Anspruch, Ihnen den besten Service zu bieten. Hierfür haben wir die häufigsten Fragen zum Thema Umgangsrecht für Sie beantwortet.

Beim Umgangsrecht handelt es sich sowohl um ein Recht des Kindes, aber gleichzeitig auch um ein Recht und eine Pflicht der Eltern. Kinder sollen grundsätzlich durch die Trennung der Eltern ihr soziales Umfeld nicht verlieren. Generell ist davon auszugehen, dass ein Umgang mit beiden Elternteilen zum Kindeswohl positiv beiträgt und von Vorteil für die Entwicklung des Kindes ist.

Umgangsrecht und Sorgerecht verfolgen unterschiedliche Ziele und sind voneinander unabhängig. Das Sorgerecht umfasst alle wichtigen Angelegenheiten im Leben des Kindes, angefangen von der Namensbestimmung über die Wahl der Bildungseinrichtungen und der religiösen Erziehung bis hin zur medizinischen Versorgung und dem Aufenthaltsbestimmungsrecht.

In den meisten Fällen behalten die Eltern nach der Scheidung das gemeinsame Sorgerecht, auch wenn das Kind hauptsächlich bei einem Elternteil lebt. Unabhängig von dem Sorgerecht und dem Lebensmittelpunkt des Kindes haben beide Eltern ein Umgangsrecht, das heißt, ihnen steht regelmäßiger Umgang mit dem Kind zu. Das Umgangsrecht gilt auch für andere Personen, zu denen das Kind eine enge Bindung aufgebaut hat, wie zum Beispiel Großeltern, Geschwister oder Pflegeeltern.

Im besten Fall ist es Ihnen und Ihrem Ex-Partner selbst überlassen, gemeinsam eine Regelung bezüglich des Umgangs mit dem Kind festzulegen. Leider passiert es jedoch häufig, dass Eltern bei der Umgangsgestaltung keinen Konsens erreichen. Dieser Umstand ist oft gegeben, wenn sich die Eltern etwa im Bösen getrennt haben und nicht in der Lage sind, ihre Streitigkeiten zum Wohle des Kindes beizulegen.

Doch nach geltender Gesetzeslage hat in Deutschland jedes Kind ein einklagbares Recht auf Umgang mit beiden Eltern. Wird Ihnen der regelmäßige Umgang mit Ihrem Kind verweigert, so können sie Ihr Umgangsrecht gerichtlich geltend machen.

Das Umgangsrecht steht nicht nur dem räumlich getrennten Elternteil zu. Auch Großeltern, Geschwister und nahestehende Bezugspersonen haben generell das Recht, das Kind persönlich zu treffen oder schriftlich und telefonisch mit dem Kind Kontakt zu halten, wenn dies dem Kindeswohl entspricht.

Grundsätzlich können Sie als Eltern frei bestimmen, wie häufig sich ein Kind bei Ihnen oder dem anderen Elternteil aufhalten soll. Die Häufigkeit, Dauer oder Zeitangabe ist hierbei nicht pauschal festgelegt. Laut Gesetz existieren weder Empfehlungen zum Umgangsumfang noch Einschränkungen bezüglich der Gestaltung.

Im Mittelpunkt steht im Umgangsrecht immer das Kindeswohl. Insofern gilt es auch für Sie, im Falle einer Trennung oder Scheidung eine optimale Umgangsregelung zu finden. Hierbei sollte der Umgang immer individuell auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten sowohl des Kindes als auch seiner Eltern angepasst werden.

Generell gelten bei Kleinkindern kürzere Abstände zwischen den Besuchszeiten als sinnvoll, da jüngere Kinder meist mehr Zeit benötigen, um eine Beziehung zu einer Bezugsperson aufzubauen bzw. aufrecht zu erhalten. Bei Schulkindern hingegen, kann ein Umgang an jedem zweiten Wochenende sowie während einem Teil der Schulferien sinnvoll sein. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit der hälftigen Aufteilung der Betreuung, dem sog. Wechselmodell. Wie oben bereits angesprochen, ist auch hier immer der Einzelfall maßgeblich. Von dem oben Gesagten kann selbstverständlich abgewichen werden.

Um den Umgang des nicht betreuenden Elternteils mit dem Kind zu realisieren, ist ein Besuchsplan erforderlich. Dieser sollte nicht nur die Wünsche der Eltern erfüllen, sondern vor allem dem Kindeswohl bestmöglich entsprechen. Dabei sind natürlich das Alter und die Gesundheit des Kindes und auch seine Interessen zu berücksichtigen.

Eine gesetzliche Vorgabe für einen Besuchsplan gibt es nicht. Es ist jedoch ratsam, die Besuche regelmäßig und in nicht allzu großen Abständen zu planen, um eine Entfremdung zwischen Kind und nicht-betreuendem Elternteil zu verhindern. Wenn Sie Hilfe bei der Erstellung eines Besuchsplans benötigen oder Fragen dazu haben, stehen wir Ihnen als Fachanwalt gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Nur in wenigen Fällen kann einem der Elternteile das Umgangsrecht mit dem gemeinsamen Kind gerichtlich komplett untersagt werden. Dies ist nur dann der Fall, wenn der jeweilige Umgang das Kindeswohl gefährden könnte. Ähnlich wie beim Sorgerecht zählen hierzu beispielsweise Alkohol- oder Drogenmissbrauch, Verletzung der Aufsichtspflicht, psychische oder ansteckende Krankheiten, Kindesmisshandlung oder die Gefahr einer Kindesentführung.

Wenn ein Kind den Umgang mit einem Elternteil verweigert, hat dies zunächst keinen Einfluss auf das Umgangsrecht des betroffenen Elternteils. Es muss jedoch überprüft werden, warum das Kind den Elternteil nicht sehen möchte, denn hierfür kann es ganz unterschiedliche Gründe geben.

Einige dieser Gründe (z. B. „Mama ist traurig, wenn ich Papa besuche“) lassen sich durch das offene Gespräch und positives Einwirken/ Bestärken des betreuenden Elternteils ausräumen, so dass ein Umgang mit dem nicht-betreuenden Elternteil wieder möglich und gerne realisiert wird.

Das Umgangsrecht kann nur eingeschränkt werden, wenn der Umgang das Kindeswohl gefährdet und diese Gefährdung nicht durch eine besondere Gestaltung des Umgangs ausgeschlossen werden kann. Ist das seelische oder körperliche Wohl des Kindes auch bei einem eingeschränkten Umgangsrecht noch gefährdet, ist ein völliger Ausschluss des Umgangsrechts möglich – so heißt es in einem Urteil des Oberlandesgerichts Hamm (NJW-RR 1993, 1290).

Allerdings muss für die Einschränkung oder den Ausschluss des Umgangsrechts eine tatsächliche konkrete Gefährdung des Kindeswohls vorliegen, wie es beispielsweise bei körperlicher Gewalt gegenüber dem Kind, Kindesmissbrauch, sexuellem Missbrauch oder schweren psychischen Beeinträchtigungen der Fall ist. Die Einschränkung des Umgangsrechts kann jedoch weder von einem Elternteil durchgesetzt werden noch von einem Rechtsanwalt. Das Umgangsrecht kann nur auf Anordnung des Familiengerichts eingeschränkt werden.

Wie häufig, wo und wann der Umgang des nicht-betreuenden Elternteils mit dem Kind stattfindet, sollten die Eltern gemeinsam entscheiden. Hierzu sollten sie eine konkrete Umgangsvereinbarung treffen, die natürlich dem Alter, Wohlbefinden und Interesse des Kindes entsprechen und möglichst eindeutig formuliert sein sollte. Es gibt keine gesetzlichen Regelungen zur Umgangsvereinbarung.

In vielen Familien sieht die Vereinbarung so aus, dass das Kind den nicht-betreuenden Elternteil jedes zweite Wochenende (Freitag-Sonntag) besucht und die Hälfte der Feiertage (Weihnachten, Ostern) und Schulferien bei ihm verbringt. Als Fachanwalt für Familienrecht unterstützt Sie die Kanzlei Landucci aus Köln gerne bei der Erstellung einer Umgangsvereinbarung.

Begleiteter Umgang heißt, dass der Elternteil bei dem Umgang mit seinem Kind von einer Aufsichtsperson begleitet wird. Das kann ein(e) Mitarbeiter(in) des Jugendamtes oder des Kinder- und Jugendschutzbundes sein. Damit soll ein sicheres Umfeld für den Umgang zwischen Elternteil und Kind geschaffen werden. Das Familiengericht kann bei einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung Begleiteten Umgang anordnen, um einen kompletten Umgangsausschluss noch zu verhindern und/oder – im besten Fall – auf einen unbegleiteten Umgang hinzuarbeiten.

Ja. Wenn sich die Eltern über den Umgang mit dem Kind nicht einigen können, kann der nicht betreuende Elternteil mit seinem Rechtsanwalt das Umgangsrecht bei dem zuständigen Familiengericht einklagen. Für das Gericht hat das Kindeswohl oberste Priorität, und wenn es keine gravierenden Gründe gegen den Umgang mit dem Kind gibt, ordnet es entsprechende Umgangsregelungen an, die zu befolgen sind.

Wenn es um die persönliche Bindung zu Kindern geht, ist im Falle einer Trennung oder Scheidung besonderes Feingefühl sowie juristisches Fachwissen gefragt. Insofern sollten Sie sich bzgl. des Umgangsrechts an einen spezialisierten Rechtsanwalt bzw. Fachanwalt für Familienrecht wenden.

Als Fachanwalt für Familienrecht erarbeitet Giuseppe M. Landucci mit Ihnen gemeinsam einen verbindlichen Besuchsplan zwischen Kind und nicht betreuendem Elternteil aus, der dem Kindeswohl bestmöglich entspricht. Zum Wohl des Kindes bzw. der Kinder ist ein regelmäßiger Umgang mit dem Kind erforderlich, damit eine Entfremdung verhindert werden kann, wenn keine Punkte ersichtlich sind, die einen Umgangsausschluss rechtfertigen könnten.

Sollte eine Einigung allerdings auch mit Unterstützung des Jugendamtes nicht möglich sein, begleitet Sie Rechtsanwalt Landucci auch durch das Umgangsverfahren vor dem Familiengericht. Bei Verstößen gegen gerichtliche Umgangsvereinbarungen berät Rechtsanwalt Landucci Sie über die möglichen Maßnahmen, die ergriffen werden können.

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Das sagen unsere Mandanten

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