Mediator Köln
Giuseppe M. Landucci

Mediator in Köln・Mediation bei Scheidung & Co.

Wenn Sie in familienrechtlichen Konflikten eine einvernehmliche und außergerichtliche Lösung anstreben, berät Mediator Giuseppe M. Landucci Sie gerne zur Möglichkeit der Mediation/ Scheidungsmediation in Köln und steht Ihnen unterstützend zur Seite.

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Mediator Landucci Köln
Giuseppe M. Landucci

Mediator in Köln

Familienmediation & Scheidungsmediation

Die Mediation als Verfahren zur Konfliktlösung

Manche Konflikte sind so festgefahren, dass die Beteiligten in der Regel zu keiner gemeinsamen Lösung finden. Oft sehen sie den Gang vor das Gericht als einzige Möglichkeit zur Konfliktlösung. Doch es gibt Verfahren, mit deren Hilfe sich oft Streitigkeiten schneller, kostengünstiger und nachhaltiger lösen lassen.

Die Mediation ist ein professionelles Verfahren, das ursprünglich aus den USA stammt. Doch auch in Deutschland werden Mediationsverfahren immer beliebter. Bei der Mediation geht es nicht darum, „Recht zu bekommen“, sondern eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung zu finden.

Diese stammt nicht etwa von einer übergeordneten dritten Person wie einem Richter oder Streitschlichter, sondern wird von den Konfliktparteien selbst in Eigenverantwortung erarbeitet. Sie werden dabei bestens unterstützt von Giuseppe M. Landucci, der den Prozess als neutraler Moderator und – formlos gesprochen – als professioneller Coach begleitet.

Scheidungsmediation statt Rosenkrieg

Eine Scheidung ist für alle Beteiligten eine große psychische und emotionale Belastung. Oft verhärten sich die Fronten so sehr, dass viele Fragen, die bei einer Scheidung geklärt werden müssen (z. B. Unterhalt, Sorgerecht, Umgangsrecht), zu einer Zerreißprobe werden.

Um das zu verhindern und gemeinsam an Lösungsansätzen zu arbeiten, die von allen Beteiligten als fair bewertet werden, gibt es die Möglichkeit der Scheidungsmediation. Dieses außergerichtliche Verfahren stellt die Wünsche und Bedürfnisse der Beteiligten in den Fokus und zielt auf eine einvernehmliche Lösung für alle Beteiligten ab.

Einvernehmliche Lösung für alle Beteiligten

In unserer Kanzlei bieten wir die Mediation als außergerichtliches Streitbeilegungsverfahren zur Konfliktlösung an. Herr Landucci als ausgebildeter Mediator wird Sie durch das Verfahren begleiten. Er hilft Ihnen dabei, für Ihren Konflikt eine Win-Win-Lösung zu finden, mit der alle Parteien gut leben können.

Dabei geht es in familienrechtlichen Angelegenheiten immer um das Wohl aller Beteiligten, auch der gemeinsamen Kinder, für die Sie als Eltern eine gute und nachhaltige Lösung erarbeiten möchten.

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Wir haben den Anspruch, den besten Service zu bieten. Zu diesem Zweck haben wir die am häufigsten gestellten Fragen beantwortet.

Eine Mediation ist ein außergerichtliches Verfahren zur Streitbeilegung, bei dem die Konfliktparteien selbst nach einer einvernehmlichen Lösung suchen. Die Konfliktbeilegung liegt hier in der Verantwortung der Streitenden, die nicht danach streben „Recht zu bekommen“, sondern eine nachhaltige Einigung zu finden versuchen, mit der alle Beteiligten zufrieden sind.

Da es sich um ein strukturiertes Verfahren handelt, ist der Ablauf im Wesentlichen vorgegeben. Daraus ergeben sich grob fünf Phasen:

  1. Einleitung / Auftragsklärung: Als Erstes findet mit allen beteiligten Parteien eine Beratung zum Ablauf und den Verhaltensregeln statt. Dazu gehört das aktive Zuhören und Ausredenlassen und der höflich-respektvolle Umgang miteinander. Diese Phase endet üblicherweise mit der Unterzeichnung des Mediationsvertrages.
  2. Informations- und Themensammlung: Alle Parteien sollen ihre persönliche Sichtweise des Konflikts ohne Unterbrechung darstellen. Es werden gegebenenfalls Verständnisfragen gestellt und Sachverhalte zusammengefasst.
  3. Interessenklärung / Konflikterhellung: Die Parteien schildern ihre Wünsche, Interessen und Gefühle, die hinter dem Konflikt stehen bzw. mit diesem einhergehen. Das Gesagte wird zum besseren Verständnis zusammengefasst.
  4. Ideensuche / Lösungsoptionen: Die Parteien suchen nach kreativen Konfliktlösungen. Sie beginnen mit einem Brainstorming und diskutieren anschließend die gesammelten Vorschläge im Hinblick auf ihre Realisierungschancen.
  5. Auswahl der Lösungsoptionen / Abschlussvereinbarung: Die in Phase 4 diskutierten Lösungsoptionen werden nun konkretisiert und danach bewertet, ob sie eine realisierbare Lösung darstellen, mit der alle Beteiligten zufrieden sind. Wenn eine solche Option gefunden wurde, wird sie in einer Abschlussvereinbarung schriftlich dokumentiert.

Das ist individuell sehr verschieden, denn die Dauer hängt von der Komplexität der Aufgabenstellung, der Schwere des Konflikts und der Anzahl der Personen ab. Somit lässt sich die Frage nicht pauschal beantworten.

Wie lange der gesamte Prozess dauert, ist auch von den Mediationsteilnehmern selbst abhängig. Sie bestimmen, wie häufig und in welchem Abstand die Termine stattfinden.

So unterschiedlich menschliche Konflikte, Situationen und Konstellationen sind, so verschieden sind auch die Verfahren, die sich für ein erfolgreiches Konfliktmanagement anbieten. Unser Angebot der Mediation als außergerichtliches Streitbeilegungsverfahren macht vor allem dann Sinn, wenn

  • es kein unüberwindbares Machtgefälle zwischen den beteiligten Parteien gibt
  • alle beteiligten Parteien eine einvernehmliche Problemlösung wünschen, zum Beispiel weil
  • die Beteiligten ihre (private oder geschäftliche) Beziehung zukünftig fortsetzen möchten/ müssen
  • die Parteien dazu bereit sind, an einer Lösung zu arbeiten anstatt „Recht haben“ zu wollen

Erfahrungsgemäß kann eine Mediation sinnvoll sein, um festgefahrenen Konflikten einen neuen Anstoß zum Konfliktmanagement zu geben, bevor ein (womöglich lang dauernder und teurer) Rechtsstreit begonnen wird.

Eine Mediation kann nur dann erfolgreich sein, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Dazu gehört neben einer grundsätzlich respektvollen Haltung gegenüber anderen, dass die beteiligten Parteien

  • freiwillig an der Mediation teilnehmen
  • verhandlungsbereit sind
  • sich gegebenenfalls zur Verschwiegenheit über den Verfahrensinhalt bereit erklären
  • dazu bereit sind, eigenverantwortlich an einer Konfliktlösung zu arbeiten
  • den Mediator als unabhängigen, strukturierenden Begleiter anerkennen

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann ein Verfahren ein gutes Mittel zur friedlichen Konfliktlösung sein.

Eine Mediation kann gut für Konflikte im privaten Umfeld (z. B. Scheidung, Erbschaft/ Generationskonflikte, Nachbarschaftsstreit, interkulturell) als auch geschäftlich/ beruflich (z.B. Beziehung zwischen Kollegen, zum Vorgesetzten oder Kunden, Unternehmensnachfolge) verwendet werden.

Da es sich um ein Streitbeilegungsverfahren handelt, geht es nicht darum „Recht zu haben/ zu bekommen“, sondern vielmehr um eine konstruktive und einvernehmliche Lösung. Die Mediation bietet sich als Verfahren zur Klärung der Konflikte an, wenn die Konfliktparteien einen langwierigen und teuren Rechtsstreit vermeiden wollen und lieber eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung wünschen. Auch hier gilt grundsätzlich das Gleiche für das Coaching.

Der Mediator hat als neutrale, unabhängige Person die Aufgabe, alle beteiligten Parteien als Moderator durch die Mediation zu führen. Er bringt selbst keine konkreten Lösungsvorschläge für den Konflikt ein und gibt auch keine Empfehlungen.

Mediatoren haben – anders als ein Richter oder Schiedsmann – keine Entscheidungsbefugnis. Das heißt, er spricht weder einer Partei Recht zu, noch ordnet er Maßnahmen zur Konfliktbeilegung an. Er ist allparteilich und neutral.

Das hängt von dem jeweiligen Anbieter und Tarif ab. Meist ist eine Kostenübernahme für solche außergerichtliche Streitbeilegungsverfahren beziehungsweise Mediationen nur über eine zusätzliche Vereinbarung im Versicherungsvertrag möglich. Das Gleiche kann zum Beispiel für Coaching gelten.

Wir empfehlen, vorab mit Ihrer Rechtsschutzversicherung Kontakt aufzunehmen. Die Frage der Kostenübernahme kann so geklärt werden.

Die Bezeichnung „Mediator“ ist nicht geschützt, aber es gibt innerhalb der Verbände der Mediationsbranche eine Übereinkunft zu den Ausbildungsstandards, die erfüllt werden sollen, um als Mediator/ Mediatorin tätig zu sein. Voraussetzung hierfür ist eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein abgeschlossenes Hochschulstudium (meist Psychologie, Pädagogik, Rechtswissenschaften) und eine Mediationsausbildung, die mindestens 200 Stunden umfasst.

Zu den Inhalten dieser Ausbildung gehören nicht nur die fünf Phasen der Mediation, sondern auch die hierbei eingesetzten Techniken sowie psychologisches Grundwissen unter anderem zur gewaltfreien Kommunikation und dem Umgang mit Aggressionen. Rechtsanwalt Landucci aus Köln hat diese Fortbildung im Dezember 2021 erfolgreich abgeschlossen.

Der Titel „Zertifizierter Mediator“ ist hingegen durch das Mediationsgesetz von 2012 gesetzlich geschützt.

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