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Rechtsanwalt für Unterhalt (Fachanwalt) in Köln

Rechtsanwaltskanzlei Landucci

Ihr Rechtsanwalt & Fachanwalt für Unterhalt in Köln

Wir beraten und vertreten Sie professionell in allen Belangen rund um das Thema Unterhalt – egal ob Kindesunterhalt, Ehegattenunterhalt (Trennungsunterhalt & Nachehelicher Unterhalt) oder Betreuungsunterhalt.

Kanzlei Landucci - Top-Rechtsanwalt für Familienrecht in Köln
Giuseppe M. Landucci - Rechtsanwalt & Fachanwalt für Familienrecht in Köln

Fachanwalt & Rechtsanwalt für Unterhalt

Unterhalt dem, dem Unterhalt zusteht

Mit der Trennung/ Scheidung gehen beide Partner eigene Wege – auch finanziell. Sollte es bei Ihnen zur Trennung oder Scheidung kommen, stellt sich deshalb auch für Sie die Frage, ob und wie viel Unterhalt für die Kinder und/ oder den Ehegatten oder Lebenspartner zu zahlen ist bzw. Ihnen zusteht. Hierfür gibt es im Familienrecht insbesondere den Ehegattenunterhalt (Trennungsunterhalt & Nachehelicher Unterhalt) sowie den Kindesunterhalt und Betreuungsunterhalt.

Seit 2015 haben wir uns auf das Thema Unterhalt spezialisiert. Als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht beraten und vertreten wir auch gerne Sie bzgl. Ehegattenunterhalt, Kindesunterhalt und Betreuungsunterhalt sowie sonstige Themen rund um das Thema Unterhalt.

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Ehegattenunterhalt, Kindesunterhalt & Co.

Eine Scheidung ist nicht nur emotional sehr belastend, sondern hat meist auch weitreichende finanziellen Folgen. Ein wichtiges Thema hierbei ist der Unterhalt, der von den Ehepartnern gezahlt werden muss. Dabei wird zwischen Ehegattenunterhalt und Kindesunterhalt unterschieden. Die gesetzlichen Regelungen sind für Laien oft nicht leicht zu verstehen. Deshalb ist es ratsam, sich bei einem Rechtsanwalt über Unterhalt und andere finanziellen Folgen der Scheidung zu informieren und beraten zu lassen.

Unterhaltsansprüche rechtlich geltend machen

Als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht aus Köln erklären wir Ihnen die verschiedenen Unterhaltsarten und beraten Sie im Falle einer Scheidung zu Ihren Rechten und Pflichten. Erfahren Sie, ob und welche Unterhaltsansprüche Sie besitzen oder ob und in welcher Höhe Sie zur Zahlung von Unterhalt verpflichtet sind. Wir helfen Ihnen dabei, Ihre berechtigten Unterhaltsansprüche durchzusetzen oder unberechtigte Ansprüche abzuwehren. Kontaktieren Sie uns in unserer Kanzlei Landucci und lassen Sie sich persönlich beraten!

Gerne kümmern wir uns auch um Ihren Unterhalt

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Die häufigsten Fragen zum Unterhalt

Wir haben den Anspruch, Ihnen den besten Service zu bieten. Hierfür haben wir die häufigsten Fragen zum Thema Unterhalt für Sie beantwortet.

Laut Bürgerlichem Gesetzbuch (BGB) sieht das Unterhaltsrecht verschiedene Ansprüche für Unterhalt vor. Zu Unterhalt verpflichtet sind demnach Ehegatten untereinander (auch nach der Auflösung der Ehe), eingetragene Lebenspartner untereinander (auch nach Auflösung der Lebenspartnerschaft), Verwandte in gerader Linie untereinander (vor allem: Kindes- und Elternunterhalt) und die Eltern eines nicht ehelichen Kindes untereinander.

Wie der Name Ehegattenunterhalt bereits andeutet, handelt es sich beim Ehegattenunterhalt um eine familienrechtliche Verpflichtung, die für beide Ehepartner mit dem Eingehen einer Ehe entstehen.

Im Ehegattenunterhalt unterscheidet man zwischen Trennungsunterhalt und dem nachehelichen Unterhalt. Der Trennungsunterhalt ist hierbei der Unterhalt, welcher dem Ehegatten ab der Trennung bis zur Scheidung geschuldet wird. Der nacheheliche Unterhalt hingegen ist der Unterhalt, welcher dem Ehegatten ab dem Zeitpunkt der Scheidung möglicherweise zusteht.

Ein Partner, der während des ehelichen Zusammenlebens und auch danach mehr verdient hat als der andere, ist ab dem Beginn des Getrenntlebens bis zur rechtskräftigen Scheidung gesetzlich zur Zahlung eines sogenannten Trennungsunterhalts an den wirtschaftlich schwächeren Partner verpflichtet. Laut Gesetz soll durch diesen Trennungsunterhalt u.a. sichergestellt werden, dass beide Ehepartner im ersten Trennungsjahr und auch danach den gewohnten Lebensstandard halten können.

Sollten keine anderweitigen Regelungen bzgl. des Trennungsunterhalts im Ehevertrag oder einer Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung definiert sein, kann man grob zur Berechnung des Trennungsunterhalts von dem bereinigten Einkommen des besserverdienenden Ehepartners das bereinigte Einkommen des schlechter verdienenden Ehepartners abziehen. Der Trennungsunterhalt beläuft sich dann auf eine bestimmte Quote der Differenz zwischen den beiden Nettoeinkommen. Darauf hinzuweisen ist, dass ehevertraglich auf den Trennungsunterhaltsanspruch nicht verzichtet werden kann.

Neben dem Trennungsunterhalt gibt es beim Ehegattenunterhalt den sogenannten Nachehelichen Unterhalt, der häufig auch als Geschiedenenunterhalt oder Scheidungsunterhalt bezeichnet wird. Anders als beim Trennungsunterhalt kommt dieser, wenn überhaupt, erst nach der rechtskräftigen Scheidung zum Einsatz. Generell obliegt es jedoch sowohl Ihnen als auch Ihrem Ex-Partner, sich seinen Unterhalt selbst zu verdienen.

Dennoch gibt es Fälle, bei denen es nicht jedem Geschiedenen möglich oder zumutbar ist, nach der Scheidung für sich selbst zu sorgen. Der Nacheheliche Unterhalt kommt nur dann in Frage, sollte der Ex-Partner bedürftig bzw. auf die Unterstützung angewiesen sein. Da hierbei jeder Fall individuell zu betrachten ist, existieren pauschal keine Daten bzgl. Höhe und Dauer des Nachehelichen Unterhalts. Es kommt auch auf die ehebedingten Nachteile und die Kinderbetreuung an.

Jedes Kind hat grundsätzlich Anspruch auf Unterhalt durch seine Eltern. Dies galt auch schon vor Ihrer Trennung oder Scheidung, jedoch wird es da meist als selbstverständlich gesehen. Trennen sich nun die Eltern, erhält generell derjenige, der die Kinder betreut, von dem anderen Elternteil Kindesunterhalt in Form von Barzahlungen. Der Elternteil, bei dem das Kind lebt und wohnt, erfüllt hierbei meist seine Unterhaltspflichten durch die Betreuung, Pflege, Obdach und Verpflegung des Kindes. Betreuung (Naturalunterhalt) und Barunterhalt gelten hierbei als gleichwertig.

Als Grundlage der Berechnung des Kindesunterhalts dient die Düsseldorfer Tabelle. Wie viel Kindesunterhalt zu zahlen ist, hängt hierbei vom Einkommen und Alter des Kindes ab. Um den Unterhalt zu berechnen, ist zunächst das um die unterhaltsrelevanten Abzüge bereinigte durchschnittliche Nettoeinkommen des Unterhaltspflichtigen zu ermitteln. Bei der dem Nettoeinkommen entsprechenden Einkommensstufe und der dem Alter des Kindes entsprechenden Altersstufe kann die Höhe des Kindesunterhalts auf der Düsseldorfer Tabelle abgelesen werden.

Der Mindestunterhalt für Kinder ergibt sich aus der sogenannten „Düsseldorfer Tabelle“. Sie wird seit 1979 etwa alle zwei Jahre vom Oberlandesgericht Düsseldorf herausgegeben und gilt als Richtlinie bei der Ermittlung und Bemessung des Kindesunterhalts. Bei der Ermittlung der Unterhaltshöhe muss der Rechtsanwalt das Nettoeinkommen der unterhaltspflichtigen Person berücksichtigen, denn je nach Einkommen ändert sich auch die Unterhaltshöhe.

Der Mindestunterhalt für Kinder beträgt ab Januar 2022:

  • 396 Euro / Monat für Kinder im Alter von 1-5 Jahren
  • 455 Euro / Monat für Kinder im Alter von 6-11 Jahren
  • 533 Euro / Monat für Kinder im Alter von 12-17 Jahren

Hierbei ist jedoch grds. noch die Hälfte des Kindergeldes in Abzug zu bringen.

Kinder haben bis zu ihrer Volljährigkeit Anspruch auf Unterhalt. Danach sind sie laut Gesetz dazu verpflichtet, selbst für ihren Unterhalt zu sorgen, sofern sie hierzu (zum Beispiel durch eine abgeschlossene Berufsausbildung) in der Lage sind.

Wenn Sie sich allerdings noch in der Ausbildung oder im Studium befinden, verlängert sich der Anspruch auf Kindesunterhalt, der nach der Volljährigkeit ausschließlich als Barunterhalt zu leisten ist und zwar jeweils zur Hälfte von beiden Elternteilen. Wie lange dieser Anspruch besteht, ist individuell verschieden. Auch in diesen Fällen kann Sie ein Rechtsanwalt über den Unterhalt Ihres Kindes aufklären.

Kinder, die zum Zeitpunkt der Trennung / Scheidung das 3. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, werden in der Regel von einem Elternteil zu Hause betreut. Der Elternteil, der diese Betreuung übernimmt, kann in der Regel nicht erwerbstätig sein und hat deshalb Anspruch auf einen sogenannten Betreuungsunterhalt.

Mit dem Betreuungsunterhalt soll sichergestellt werden, dass die für die Pflege und Erziehung des Kindes notwendigen finanziellen Mittel vorhanden sind. Wenn Sie betroffen sind und nach einer Scheidung alleine für die Betreuung kleiner Kinder zuständig sind, kann Ihnen ein Fachanwalt für Familienrecht wichtige Informationen zu Ihren Unterhaltsansprüchen geben.

Jeder Elternteil ist zum Unterhalt seines Kindes verpflichtet. Bei einer Scheidung lebt das Kind in der Regel vorrangig bei einem Elternteil, das den Großteil der Pflege, Betreuung und Erziehung übernimmt. Dieser Elternteil kommt seiner Unterhaltspflicht in Form von Naturalien („Naturalunterhalt“) wie Lebensmittel, Kleidung, Schulbücher, usw. nach.

Der Elternteil, bei dem das Kind nicht hauptsächlich lebt, muss seinen Unterhalt dagegen in finanzieller Form („Barunterhalt“) leisten. Übrigens: Bei anderen Betreuungsmodellen wie dem Wechselmodell, bei dem das Kind zu 50 % der Zeit bei dem Vater und zu 50 % bei der Mutter lebt, sind besondere Berechnungen der Unterhaltszahlungen erforderlich. Ein Fachanwalt / Rechtsanwalt für Unterhalt kann Sie hierzu beraten.

Als Familienunterhalt wird die gegenseitige finanzielle Unterstützung der Eheleute während der Ehe bezeichnet. Sie klären finanzielle Angelegenheiten üblicherweise ohnehin gemeinsam, so dass der Familienunterhalt in den meisten Fällen keine besondere Rolle spielt. Wichtig wird er jedoch dann, wenn Ratenzahlungen vereinbart oder Kredite aufgenommen werden, bei denen ein Ehepartner mithaften muss.

Da es sich beim Unterhalt um einen sehr komplexen Teil des Familienrechts handelt, empfiehlt es sich, bei jeglichen Unterhaltsfragen einen Fachanwalt für Familienrecht auszusuchen.

Als Fachanwalt für Familienrecht hat sich Giuseppe M. Landucci u.a. auf das Thema Unterhalt spezialisiert und erläutert Ihnen gerne die gesetzlichen Voraussetzungen der unterschiedlichen Unterhaltsansprüche für minderjährige und volljährige Kinder sowie für Ehepartner und Partner innerhalb einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft.

Sollte Ihnen zudem ein Anspruch auf Trennungsunterhalt, Nachehelichen Unterhalt, Kindesunterhalt oder Betreuungsunterhalt zustehen, helfen wir auch Ihnen gerne weiter.

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Das sagen unsere Mandanten

„Herr Landucci hat mich zuerst in Sachen des Kindesunterhaltes beraten woraufhin ich Ihn mandatiert habe. Er hat ist ein sehr zuverlässiger und straighter Typ von Anwalt mit viel Durchsetzungsvermögen…“
V.R., Bewertung auf google
„Aus der Beratung heraus habe ich Herrn Landucci in meiner Unterhaltssache gegen meine Frau mandatiert. Er hat das Verfahren zu meiner vollen Zufriedenheit beendet…“
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I.S., Bewertung auf anwalt.de
„…Meine Fragen zu einer Leihvaterschaft über Sorgerecht, Kindesunterhalt und Vaterschaftsanfechtung hat Herr Landucci sehr kompetent beantwortet…“
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„Super Beratung schnelle Hilfe und sehr sehr nett. Vielen Dank für die tolle Unterstützung“
V.I., Bewertung auf anwalt.de
„Herr Rechtsanwalt Landucci hat mich in einer Unterhaltssache im Familienrecht hervorragend vertreten. Ich habe mich gut aufgehoben Gefühlt und bin mit allem sehr zufrieden.“
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